Da isser nu :: Welcome Werner!

Ihr kennt mich alle als den bedüddeligen, Gudschi.Dudschi Brabbler, der ich bin…. dementsprechend lasst die Bilder reden.

Zustände :: states of ประกาศิต Werner

badend :: bathing



schreiend :: screaming



schlafend :: sleeping



mit Mama :: with mama



reisend :: traveling



meditierend :: meditating



Und hier noch ein paar Bilder von Dao vor der Geburt ::
some pictures of Dao before his birth

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Houses – moved

Here are some pictures of my old an new house.
Move thru the pictures either with your mouse scroll wheel or the right or left key on your keyboard.

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Menschenmuster Egoismus

Mit einigen habe ich im Laufe der Jahr schon darüber gesprochen1, was der kleinste gemeinsame Nenner aller Menschen sein kann.
Insbesondere interessiert mich die Motivation, das ‘Warum’ der Dinge, die die Menschen so tun.

Jeder Mensch handelt, um seine eigene Welt besser zu machen

Es gibt schon seit mehr als 100 Jahren die Idee des Ethischen Egoismus, der den herkömmlichen Egoismus entwertet, ihn ohne Bewertung betrachtet: ob eine Handlung gut oder schlecht (von anderen) bewertet wird, hat nichts mit der inneren Motivation im Handelnden zu tun.

Wenn ich mit jemanden über dieses Menschemuster rede, frage ich immer nach Gegenbeispielen, die ich bis hier und heute noch nicht bekommen habe2.

Was meine Formulierung von der des homo oeconomicus unterscheidet, ist die Formulierung seine eigene Welt besser machen. Ich gehe nicht von einem ausschließlich rational handelnden Menschen aus, sondern sehe die Gefühle als bestimmender an3. Deswegen ist die Welt für einen Handelnden einfach besser, was die Gefühle in die Entscheidung einschließt.

Der zweite relevante Teil ist der Begriff eigene Welt. Denn wir machen unsere Welt selber und unabhängig von äußerer Objektivität. Da wir auch andere Menschen & Dinge in unsere eigene Welt mit einschließen, ist für mich eine altruistische Handlung ebenso egoistisch begründet.

Beide Begriffe zusammen bedeuten für mich also:

  • Die Motivation für jedwede menschliche Handlung liegt ausschließlich im Handelnden
  • Jede Handlung kann also nach dem Eigennutzen des Handelnden hinterfragt werden

Warum hast Du das getan?

Gerade der zweite Punkt der oberen Liste zieht eine interessante Schlussfolgerung nach sich.

Wer seine Handlungen außerhalb von sich begründet, lügt oder unterschlägt zumindest seine eigene Motivation

Vielleicht nicht absichtlich, und vielleicht nicht bewusst. Und in vielen Fällen will ich ja gar nicht meine Motivationen offenlegen. Nichts desto trotz hinterlässt eine solche Art der Begründung (bzw. deren Unterschlagung) ein schales Gefühl im Zuhörer4.

Natürlich kann man sich entspannt zurücklegen und einfach sagen: “ich fühl mich besser”. Dann unterschlägt man jedoch immer noch etwas, nämlich die Beschreibung der eigenen Welt. Erst, wenn ich sowohl offen meine innere Motivation zugebe und auch erläutere, wie meine Welt funktioniert, was ich mir von der Handlung verspreche, erst dann bin ich – im Kontext dieses Menschenmusters – ehrlich und authentisch.

Anwendungen und Gegenindikationen

Es ist vielleicht nicht sehr sinnvoll, mit diesem Menschensatz ausgerüstet loszurennen und jedem ins Gesicht zu werfen, daß sie/er lügt5. In bestimmten Situationen ist es sogar unerwünscht und zieht für den Fragenden/Zweifelnden unangenehme Konsequenzen nach sich. Im beruflichen Umfeld ist es sogar verpönt, solche privaten Fragen zu stellen.
Es gibt aber einige aufschlussreiche Situationen, in denen man (abgesehen von der eigenen Gefühlslage) einen anderen Menschen im Kontext dieses Menschenmusters zu hinterfragen:

  • Öffentiche Personen
    zum Beispiel Politiker, Journalisten, Autoren
  • Mein Gegenüber im Konflikt
    indem ich mich selber anhand des Menschenmusters erkläre 6
  • In der eigenen Krise
    wenn ich die Frage ‘Warum?’ falsch behandelt habe.
  1. zuvor habe ich das Thema ‘Menschenregeln’ genannt []
  2. Nebengedanke: was passiert denn, wenn man diese Frage stellt? Die Antwort darauf zu geben, ist doch auch eine menschliche Handlung, ist also nach obigem Menschenmuster auch egoistisch :-) []
  3. Sonst würde das Modell des homo oeconmicus viel besser funktionieren:-) []
  4. in vielen Fällen fühle ich dies wiederum auch nur unbewusst []
  5. und was wäre denn Deine Motivation für diese ‘Vorwurfshandlung’? []
  6. und wer hat bei dem Wort Konflikt nicht zuerst gedacht: “doll, jetzt hab ich endlich mal ne gute Frage, um zu ‘gewinnen’ []
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Überstürzungen, Warum Nur?

Mir kommen des öfteren verquere Gedankenwanderungen in den Sinn. Ich sehe etwas, erkenne ein Muster und sehe dieses Muster an unerwarteter Stelle wieder.

Wir Menschen (soweit ich verallgemeinern darf) sehen die Welt als eine Abfolge von Ursachen und Wirkungen. Die westliche Kultur und ihre Wissenschaft hat das Auseinandernehmen der Ursachen bis hin zur String Theorie perfektioniert. Die östliche Kultur (weniger ihre Wissenschaft) hat das Vereinen und In-einander-spielen der Wirkungen zum TAO erhoben. Und vielleicht liegt eine Wahrheit zwischen den beiden Extremen.

Die Frage

Aus den verschiedenen Mischungen dieser scheinbar verschiedenen Ansichten und Bewertungen der Welt ergaben sich im Laufe der Zeit Religionen, Wissenschaften und Philosophien, die ihren Zuhörern die Welt leicht(er) begründbar machen: sie versuchen, Antworten auf die individuelle Frage “Warum nur?” zu geben.

Für mich als ewig Halbvielwissender hat sich bisher keine ganze Antwort ergeben – manch einer mag sich die Frage stellen “Warum überhaupt ‘Warum nur?’ fragen?”. Dem stimme ich gerne zu. Jedoch: die Frage kann für die Menschen, die sich nicht allzusehr ums tägliche Brot und Überleben sorgen müssen, irrelevant erscheinen. Und viele vom kleinen Rest haben keine Zeit.

Obwohl, ich habe des öfteren (am eigenen Leib und als Zuschauer bei anderen Menschen) erlebt, daß diese Frage doch wichtig zu sein scheint.

Ich sehe ein Muster, daß in allen Fällen das gleiche war: wenn man nicht authentisch1 lebt und dieser Frage ausweicht, endet man in einer persönlichen Krise2.
Ein weiteres mögliches Muster ist der umgekehrte Fall: man stellt sich die Frage zu häufig, so daß das Leben zu etwas wird, das passiert, während man darüber nachdenkt3.

Frage, Muster & Kausalität

"Hmmm, und was willer jetz damit sagen?"
Mir scheint, wir (westliche Menschen) tendieren zur Analyse der Ursachen und vernachlässigen vielleicht die Muster, die in der asiatischen Welt bevorzugt werden. Es gibt immer mehr als eine Ursache für eine Wirkung4. Und diese Ursachen beeinflussen einander wieder: jede von uns beobachtbare Ursache ist eine Folge von anderen Ursachen.

In dieser ganzen Ursache – Wirkung Fokussierung vergessen wir (Westler) die Muster. Muster verändern sich nach anderen Regeln, nämlich nach denen des Beobachters. Und manchmal helfen uns Muster, die wir neu erkennen dabei, unsere persönliche Frage ein Stück weiter zu beantworten. Denn genauso, wie der Zyklus Ursache-Wirkung-Ursache unendlich ist, hat die Antwort auf meine eigene Frage kein Ende (und manche Philosophien hier in Asien behaupten sogar, daß sie keine Anfang hat).

Was ich also will: einige verrücktere Muster entdecken, sie durch das Aufschreiben hier im Blog besser verstehen – und vielleicht, ganz vielleicht, jemand anderem eine neue Sicht in die Welt zu ermöglichen…

[Bin selber gespannt :-) ]

  1. authentisch = mit sich selbst im Reinen sein []
  2. Scheitern, Scheidungen, nicht klinische Depressionen, Zorn, Kontrollverlust über sich selbst, … []
  3. John Lennon []
  4. es gibt sogar mehrere Kombinationen von Ursachen, die zur selben Wirkung führen []
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Auf Knochen gehen

Pnom Phen – Killing Fields

Je älter die Menschen werden, umso mehr Erfahrung sammeln sie an. Dies dachte ich auch über mich. Etwas passiert, Du siehst etwas. Danach siehst Du es in Deiner Erinnerung und nennst es Erfahrung.

Die Wahrheit ist: keine Erfahrung kann Dich auf den nächsten Moment vorbereiten, das Neue ist immer ausserhalb der Erfahrung.

Als Deutscher teile ich die unangenehme Erfahrung des Massenmords mit den Menschen aus Kambodscha. Mein bisheriges Leben, meine Erfahrung, war das Aufwachsen in einem Land, das bewusst1 Millionen von Menschen, Familien, Kinder, Erwachsene, Väter, Mütter, Geschwister getötet hat. Ich betrachte die Deutsche Seele (wenn es so etwas gibt) als traumatisiert und auf dem langen Weg der Heilung.

Natürlich war ich nicht persönlich dabei, auch mein Vater war noch zu jung, um zu jener Zeit bewußt zu sein, geschweige denn zu handeln. Meine Großeltern waren auf jeden Fall dabei. Und ich habe sie nicht danach gefragt – was ich heute bedauere.

Nach nunmehr zwei Jahren in Südiostasien (hauptsächlich in Thailand), habe ich die buddhistische Tendenz zur Vergebung angenommen und auch den Wunsch, mich davon abzuhalten, anderen Leid zu tun. Also war ich nun – im Gepäck meine eigene und die Erfahrung meines Landes, fein und nett verpackt und gelagert – unterwegs nach Kambodscha, genauer gesagt wollte ich nicht den einfachen Grenzrutschvisumerneuernbesuch, sondern mehr über dieses Land lernen, da ich auch eines Tages dort arbeiten (und vielleicht leben) will. Für mich ist die Geschichte eines Landes eine der besten Quellen, um die Kultur und die Klischees2 eines mir neuen Landes kennenzulernen.Mein Wissen zuvor war:

  • eines der ärmsten Länder der Welt
  • haben Öl gefunden
  • schicken viele Gastarbeiter nach Thailand
  • Essen ist nicht so gut wie in Thailand
  • Dollars sind besser als Riehl
  • Diffuses über die Roten Khmer

Mein Wissen nach zwei Tagen in Pnom Phen war:

  • Essen ist mindestens genauso gut wie in Thailand3
  • Das Öl ist da, aber keine Ahnung, wie dadurch Geld zu den Leuten kommt (wenn es nicht schon längst in anderen Taschen gelandet ist)
  • Kambodschaner sind Khmer, aber auf keinen Fall (mehr) rot!
  • Ich habe keinerlei rote Kleidung gesehen
  • Das Verfahren gegen etliche ältere Herren, die in den 70ern Rote Khmer waren, wir 2008 als ein internationales Gerichtsverfahren erföffnet
  • Kambodscha ist laut “Reporter ohne Grenzen” das Land mit der besten Pressefreiheit in Südostasien
  • Die (englischen) Zeitungen sind redaktionell und inhaltlich um etliches weiter als ihre thailändischen Pendants.
  • Ich bin auf den Knochen ermordeter Menschen gegangen

Ein Killing Field in Kambodscha ist eine von circa 350 Stätten, zu denen Menschen nur zu einem einzigen Zweck gebracht wurden: gewaltsam Sterben. Das Killing Field, das ich besucht habe, bestand aus einer Verwaltungshütte, in der die … wie kann man solche Menschen respektvoll nennen!?! … die ohne ihr Wissen zum Tode Verurteilten ein besondere Einverständniserklärung unterschreiben mussten: sie erklärten sich damit einverstanden, getötet zu werden.

Es gab einem Werkzeugschuppen mit den Gerätschaften zum Töten und zum Vergraben. Getötet wurde möglichst leise, um keinen Verdacht bei den Ankommenden und Passanten4 zu erregen. In den vielen Fällen wurde auch Volksmusik gespielt. Gewehkugeln waren Mangelware, weswegen die meisten erschlagen oder ergraben wurden. Kinder wurden an einem Baum erschlagen. Im Gespräch mit meinem Führer5 zeigten sich auch die Unterschiede zwischen unseren Ländern. Neben den allseits beliebten Zahlenvergleichen6 sprachen wir lange über die Auswirkungen auf die Seelen und Herzen der Menschen. Er aus einer näheren Sicht, da er diese Zeit persönlich als Kind erlebt und auch Verwandte verloren hatte. Ich aus einer ferneren Sicht, mit einer weniger persönlich betroffenen als anerzogenen Wahrnehmung, die gleichzeitig auch kaum einen emotionalen Schmerz verursachte.

Und wir kamen zu der Frage: wie geht man mit den Schuldigen und mit der Schuld um? Dies ist nicht die Frage über das Empfinden oder die Reue der Täter, die in allen Schattierungen Order gegeben, Gefängnisse und Folterkerker eingerichtet und dann natürlich auch gefoltert und getötet haben – nicht selten sogar eigene Verwandte! Es ist auch nicht die Frage über mehr oder weniger Schuld der Täter, die Menschen mit Spaten erschlagen haben, sie einfach lebendig mit anderen Leichen vergraben haben. Die einfach “Befehle befolgt” haben, um nicht selber getötet zu werden. Genauswenig ist es die Frage über die Höhe der Schuld der Machthabenden, die in diesem Jahr vor ein UN Tribunal gestellt werden7

Oder diejenigen, die Kleinkinder wie Hühner an einem Baum totgeschlagen haben. Ich habe diesen Baum berührt – er lebt immer noch. Das Kinderblut befindet sich heute in zwei Metern Höhe in Gestalt eines braunen Flecks…

Nein, unsere Frage war, was passiert mit der Seele derer, die heute noch leben? Wie werden sie auf das ausstehende Urteil gegen die alten Roten Khmer reagieren? Können, Wollen, Werden sie den Zyklus der Gewalt unterbrechen8?

Ich weiß annähernd nichts über die Details der anstehenden Verhandlung, kaum etwas über die Geschichten der heute Lebenden und kann nur vermuten, wie sie fühlen. Ich kann nicht annähernd raten, wie sie auf das Urteil und zuvor auf den Verlauf der Gerichtsverhandlung reagieren werden. Eine bhuddistische Geschichte & Tradition konnte diese Menschen nicht vor Gewalt schützen oder sie davon abhalten, genausowenig wie die Bergpredikt dies in Europa und Amerika geschafft hat.

Aber vielleicht, ein hoffendes, ganz kleines vielleicht, werden die Menschen in Kambodscha auf Gewalt verzichten – und wenn es nur deswegen ist, weil sie soviel selbst davon erlitten haben, sich noch daran erinnern und deswegen nicht so sein wollen, wie die gewalttätigen Menschen waren.

Der in der Geschichte bisher einzige Ausweg aus der Spirale der Gewalt war der Verzicht darauf, war das Vergeben – egal in welcher Religion. Ich persönlich kenne keinen anderen, dieses Ping-Pong der Rache zu beenden. Und keiner ist gefährlicher und erfordert mehr Mut9.

Vielleicht wird uns diese arme Land Kambodscha zeigen, wie man dies erreicht.

PS: Wir Deutschen haben das auch geschafft, aber es ist schon eine Generation her – wir Nachkriegskinder verlieren mehr und mehr die Erinnerung…

Notizen

  1. wenn auch nur ein einzelner Deutscher etwas bewußt tut, ist das stellvertretend für alle anderen – ist das nicht die Definition von Vaterland? []
  2. Ein Klischee ist die Extrapolation von einzelnen Charakteristiken eines Teiles auf das Ganze. Wir verwenden Klischees täglich und ausdauernd: jedesmal, wenn wir “die Asiaten” oder “der Münchner” oder auch “der deutsche Holocaust” sagen, ist das ein Klischee. Man darf sie nur nicht fraglos auf den einzelnen zurückübertragen… []
  3. viele thailändische Gerichte kommen ursprünglich aus Kambodscha []
  4. auch wenn üblicherweise alle Menschen einen km um das Killing Field weggesiedelt wurden []
  5. ha! Merkst Du die Klischees, die in diesem Wort stecken! []
  6. Es gab sogar einen kurzen, peinlich abgebrochenen Wettstreit: “Aber wir haben mehr getötet. Wir waren schlimmer!!” Wir beide schienen Schuld auf uns laden zu wollen… []
  7. und ähnlich gut versorgt werden wie die Guantanamo Häftlinge – ohne die Folter, dafür mit besseren Unterkünften als 90% der Bevölkerung []
  8. im Gegensatz zu den bisherigen Entscheidungen der Menschen an der Macht in Israel und Palestina []
  9. man reise nur nach Amerika ein – die Grenzkontrollen sind ein öffentlicher Ausdruck der Angst des ganzen Landes []
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Was?

willst Du von mir?
kommst mir so nah!

will ich von Dir?
bin gar so kalt!

macht mich so traurig?
mach Dich so allein?

Darum weinen wir getrennt
sind voneinander stark
allein allein
bleibt uns keine Chance
weil wir uns lieben
nicht uns selbst

Mein Schrei in der großen Halle
draußen Du und eingeengt
Mein Hall der Liebe
läßt Dir keinen Raum
Dein Schmerz des Verlassens
nimmt mir Geborgenheit
Darf mich nicht fern fallen lassen

Bin stark weil schwach
mit mir allein
in Deinen ungewollten Armen

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Wünsche

Susanne

Sieh’ die Wüste wandern
trocken vor uns liegen

Wie lange gingen wir ?
Wann sind die Bäume
an unserem Weg verschwunden ?

Wann verschwand der Fluß
der neben uns lief ?

Nun endlich rasten wir
Wir sehen uns an:
um uns die Wüste

und wir gehen voneinander
beide Wasser suchend

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Winterhimmel

Cassopeia schaut über nächtliche Berge
Der große Wagen rollt über mir
Orion verschwand schon heute Nacht

Ich liege im Schnee
spüre den Wind im Gesicht
bin klein, so klein
daß ich schreie

Mein Schrei verhallt in den Bergen
ohne die Sterne zu bewegen
mit ihm verklingen

Wünsche

Sehnsüchte

Verliebtsein

Und Teile meiner Selbst
wünschte ich hinter den Bergen
fern von meinen Schreien

um Platz für Neuheiten zu schaffen
die ich gerne am Horizont sehen würde.

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Wasserstein

A.uS

Du bist Wasser
Ich bin Stein

Du veränderst
immer gleich

Ich widersteh’
immer angepasst

wir wollten eins:
den Wasserstein

doch
Steine brechen
Wasser gefriert

Denn Stein muß fließen
Wasser standhaft sein

Damit Wasserstein geboren wird.

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Verloren

Weiter weg von daheim
in einem neuen Zuhause.

Legte ich die Beine hoch vom Boden
ohne ihn vorher berührt zu haben.

Ich gehe durch die Stadt
ohne Grund unter den Füßen
und halte mich irgendwo
so sinnlos fest.

Gleich einem Blatt im Wind
suche ich Halt

Ich stelle fest
nichts ist in Sicht
- außer mir und ein Ziel für mich;

ein Ziel gleich der Luft:
nicht zu greifen
immer anwesend, mich einhüllend

Es muß kalt werden
sehr kalt
- um gefrorene Luft zu greifen.

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