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	<title>The Voices of a Zany Kid &#187; schreiben</title>
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		<title>Auf Knochen gehen</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 10:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="right">Pnom Phen - Killing Fields</p>
Je älter ... <a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right">Pnom Phen &#8211; Killing Fields</p>
<p>Je älter die Menschen werden, umso mehr Erfahrung sammeln sie an. Dies dachte ich auch über mich. Etwas passiert, Du siehst etwas. Danach siehst Du es in Deiner Erinnerung und nennst es Erfahrung.</p>
<p>Die Wahrheit ist: keine Erfahrung kann Dich auf den nächsten Moment vorbereiten, das Neue ist immer ausserhalb der Erfahrung.</p>
<p>Als Deutscher teile ich die unangenehme Erfahrung des Massenmords mit den Menschen aus Kambodscha. Mein bisheriges Leben, meine Erfahrung, war das Aufwachsen in einem Land, das bewusst<sup><a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/#footnote_0_270" id="identifier_0_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="wenn auch nur ein einzelner Deutscher etwas bewu&szlig;t tut, ist das stellvertretend f&uuml;r alle anderen &amp;#8211; ist das nicht die Definition von Vaterland?">1</a></sup> Millionen von Menschen, Familien, Kinder, Erwachsene, Väter, Mütter, Geschwister getötet hat. Ich betrachte die Deutsche Seele (wenn es so etwas gibt)  als traumatisiert und auf dem langen Weg der Heilung.</p>
<p>Natürlich war ich nicht persönlich dabei, auch mein Vater war noch zu jung, um zu jener Zeit bewußt zu sein, geschweige denn zu handeln. Meine Großeltern waren auf jeden Fall dabei. Und ich habe sie nicht danach gefragt &#8211; was ich heute bedauere.</p>
<p>Nach nunmehr zwei Jahren in Südiostasien (hauptsächlich in Thailand), habe ich die buddhistische Tendenz zur Vergebung angenommen und auch den Wunsch, mich davon abzuhalten, anderen Leid zu tun. Also war ich nun &#8211; im Gepäck meine eigene und die Erfahrung meines Landes, fein und nett verpackt und gelagert &#8211; unterwegs nach Kambodscha, genauer gesagt wollte ich nicht den einfachen Grenzrutschvisumerneuernbesuch, sondern mehr über dieses Land lernen, da ich auch eines Tages dort arbeiten (und vielleicht leben) will. Für mich ist die Geschichte eines Landes eine der besten Quellen, um die Kultur und die Klischees<sup><a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/#footnote_1_270" id="identifier_1_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein Klischee ist die Extrapolation von einzelnen Charakteristiken eines Teiles auf das Ganze. Wir verwenden Klischees t&auml;glich und ausdauernd: jedesmal, wenn wir &amp;#8220;die Asiaten&amp;#8221; oder &amp;#8220;der M&uuml;nchner&amp;#8221; oder auch &amp;#8220;der deutsche Holocaust&amp;#8221; sagen, ist das ein Klischee. Man darf sie nur nicht fraglos auf den einzelnen zur&uuml;ck&uuml;bertragen&amp;#8230;">2</a></sup> eines mir neuen Landes kennenzulernen.Mein Wissen zuvor war:</p>
<ul>
<li>eines der ärmsten Länder der Welt</li>
<li>haben Öl gefunden</li>
<li>schicken viele Gastarbeiter nach Thailand</li>
<li>Essen ist nicht so gut wie in Thailand</li>
<li>Dollars sind besser als Riehl</li>
<li>Diffuses über die Roten Khmer</li>
</ul>
<p>Mein Wissen nach zwei Tagen in Pnom Phen war:</p>
<ul>
<li>Essen ist mindestens genauso gut wie in Thailand<sup><a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/#footnote_2_270" id="identifier_2_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="viele thail&auml;ndische Gerichte kommen urspr&uuml;nglich aus Kambodscha">3</a></sup></li>
<li>Das Öl ist da, aber keine Ahnung, wie dadurch Geld zu den Leuten kommt (wenn es nicht schon längst in anderen Taschen gelandet ist)</li>
<li>Kambodschaner sind Khmer, aber auf keinen Fall (mehr) rot!</li>
<li>Ich habe keinerlei rote Kleidung gesehen</li>
<li>Das Verfahren gegen etliche ältere Herren, die in den 70ern Rote Khmer waren, wir 2008 als ein internationales Gerichtsverfahren erföffnet</li>
<li>Kambodscha ist laut &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; das Land mit der besten Pressefreiheit in Südostasien</li>
<li>Die (englischen) Zeitungen sind redaktionell und inhaltlich um etliches weiter als ihre thailändischen Pendants.</li>
<li>Ich bin auf den Knochen ermordeter Menschen gegangen</li>
</ul>
<p>Ein Killing Field in Kambodscha ist eine von circa 350 Stätten, zu denen Menschen nur zu einem einzigen Zweck gebracht wurden: gewaltsam Sterben. Das Killing Field, das ich besucht habe, bestand aus einer Verwaltungshütte, in der die &#8230; wie kann man solche Menschen respektvoll nennen!?! &#8230; die ohne ihr Wissen zum Tode Verurteilten ein besondere Einverständniserklärung unterschreiben mussten: sie erklärten sich damit einverstanden, getötet zu werden.</p>
<p>Es gab einem Werkzeugschuppen mit den Gerätschaften zum Töten und zum Vergraben. Getötet wurde möglichst leise, um keinen Verdacht bei den Ankommenden und Passanten<sup><a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/#footnote_3_270" id="identifier_3_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="auch wenn &uuml;blicherweise alle Menschen einen km um das Killing Field weggesiedelt wurden">4</a></sup> zu erregen. In den vielen Fällen wurde auch Volksmusik gespielt. Gewehkugeln waren Mangelware, weswegen die meisten erschlagen oder ergraben wurden. Kinder wurden an einem Baum erschlagen. Im Gespräch mit meinem Führer<sup><a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/#footnote_4_270" id="identifier_4_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="ha! Merkst Du die Klischees, die in diesem Wort stecken!">5</a></sup> zeigten sich auch die Unterschiede zwischen unseren Ländern. Neben den allseits beliebten Zahlenvergleichen<sup><a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/#footnote_5_270" id="identifier_5_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es gab sogar einen kurzen, peinlich abgebrochenen Wettstreit: &amp;#8220;Aber wir haben mehr get&ouml;tet. Wir waren schlimmer!!&amp;#8221; Wir beide schienen Schuld auf uns laden zu wollen&amp;#8230;">6</a></sup> sprachen wir lange über die Auswirkungen auf die Seelen und Herzen der Menschen. Er aus einer näheren Sicht, da er diese Zeit persönlich als Kind erlebt und auch Verwandte verloren hatte. Ich aus einer ferneren Sicht, mit einer weniger persönlich betroffenen als anerzogenen Wahrnehmung, die gleichzeitig auch kaum einen emotionalen Schmerz verursachte.</p>
<p>Und wir kamen zu der Frage: wie geht man mit den Schuldigen und mit der Schuld um? Dies ist nicht die Frage über das Empfinden oder die Reue der Täter, die in allen Schattierungen Order gegeben, Gefängnisse und Folterkerker eingerichtet und dann natürlich auch gefoltert und getötet haben &#8211; nicht selten sogar eigene Verwandte! Es ist auch nicht die Frage über mehr oder weniger Schuld der Täter, die Menschen mit Spaten erschlagen haben, sie einfach lebendig mit anderen Leichen vergraben haben. Die einfach &#8220;Befehle befolgt&#8221; haben, um nicht selber getötet zu werden. Genauswenig ist es die Frage über die Höhe der Schuld der Machthabenden, die in diesem Jahr vor ein UN Tribunal gestellt werden<sup><a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/#footnote_6_270" id="identifier_6_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="und &auml;hnlich gut versorgt werden wie die Guantanamo H&auml;ftlinge &amp;#8211; ohne die Folter, daf&uuml;r mit besseren Unterk&uuml;nften als 90% der Bev&ouml;lkerung">7</a></sup></p>
<p>Oder diejenigen, die Kleinkinder wie Hühner an einem Baum totgeschlagen haben. Ich habe diesen Baum berührt &#8211; er lebt immer noch. Das Kinderblut befindet sich heute in zwei Metern Höhe in Gestalt eines braunen Flecks&#8230;</p>
<p>Nein, unsere Frage war, was passiert mit der Seele derer, die heute noch leben? Wie werden sie auf das ausstehende Urteil gegen die alten Roten Khmer reagieren? Können, Wollen, Werden sie den Zyklus der Gewalt unterbrechen<sup><a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/#footnote_7_270" id="identifier_7_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="im Gegensatz zu den bisherigen Entscheidungen der Menschen an der Macht in Israel und Palestina">8</a></sup>?</p>
<p>Ich weiß annähernd nichts über die Details der anstehenden Verhandlung, kaum etwas über die Geschichten der heute Lebenden und kann nur vermuten, wie sie fühlen. Ich kann nicht annähernd raten, wie sie auf das Urteil und zuvor auf den Verlauf der Gerichtsverhandlung reagieren werden. Eine bhuddistische Geschichte &amp; Tradition konnte diese Menschen nicht vor Gewalt schützen oder sie davon abhalten, genausowenig wie die Bergpredikt dies in Europa und Amerika geschafft hat.</p>
<p>Aber vielleicht, ein hoffendes, ganz kleines vielleicht, werden die Menschen in Kambodscha auf Gewalt verzichten &#8211; und wenn es nur deswegen ist, weil sie soviel selbst davon erlitten haben, sich noch daran erinnern und deswegen nicht so sein wollen, wie die gewalttätigen Menschen waren.</p>
<p>Der in der Geschichte bisher einzige  Ausweg aus der Spirale der Gewalt war der Verzicht darauf, war das Vergeben &#8211; egal in welcher Religion. Ich persönlich kenne keinen anderen, dieses Ping-Pong der Rache zu beenden. Und keiner ist gefährlicher und erfordert mehr Mut<sup><a href="http://www.volker-kopetzky.de/auf-knochen-gehen/#footnote_8_270" id="identifier_8_270" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="man reise nur nach Amerika ein &amp;#8211; die Grenzkontrollen sind ein &ouml;ffentlicher Ausdruck der Angst des ganzen Landes">9</a></sup>.</p>
<p>Vielleicht wird uns diese arme Land Kambodscha zeigen, wie man dies erreicht.</p>
<p>PS: Wir Deutschen haben das auch geschafft, aber es ist schon eine Generation her &#8211; wir Nachkriegskinder verlieren mehr und mehr die Erinnerung&#8230;</p>
<h3>Notizen</h3>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_270" class="footnote">wenn auch nur ein einzelner Deutscher etwas bewußt tut, ist das stellvertretend für alle anderen &#8211; ist das nicht die Definition von Vaterland?</li><li id="footnote_1_270" class="footnote">Ein Klischee ist die Extrapolation von einzelnen Charakteristiken eines Teiles auf das Ganze. Wir verwenden Klischees täglich und ausdauernd: jedesmal, wenn wir &#8220;die Asiaten&#8221; oder &#8220;der Münchner&#8221; oder auch &#8220;der deutsche Holocaust&#8221; sagen, ist das ein Klischee. Man darf sie nur nicht fraglos auf den einzelnen zurückübertragen&#8230;</li><li id="footnote_2_270" class="footnote">viele thailändische Gerichte kommen ursprünglich aus Kambodscha</li><li id="footnote_3_270" class="footnote">auch wenn üblicherweise alle Menschen einen km um das Killing Field weggesiedelt wurden</li><li id="footnote_4_270" class="footnote">ha! Merkst Du die Klischees, die in diesem Wort stecken!</li><li id="footnote_5_270" class="footnote">Es gab sogar einen kurzen, peinlich abgebrochenen Wettstreit: &#8220;Aber wir haben mehr getötet. Wir waren schlimmer!!&#8221; Wir beide schienen Schuld auf uns laden zu wollen&#8230;</li><li id="footnote_6_270" class="footnote">und ähnlich gut versorgt werden wie die Guantanamo Häftlinge &#8211; ohne die Folter, dafür mit besseren Unterkünften als 90% der Bevölkerung</li><li id="footnote_7_270" class="footnote">im Gegensatz zu den bisherigen Entscheidungen der Menschen an der Macht in Israel und Palestina</li><li id="footnote_8_270" class="footnote">man reise nur nach Amerika ein &#8211; die Grenzkontrollen sind ein öffentlicher Ausdruck der Angst des ganzen Landes</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Was?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>willst Du von mir?
kommst mir so nah!

will ich von D...</p> <a href="http://www.volker-kopetzky.de/was/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>willst Du von mir?<br />
kommst mir so nah!</p>
<p>will ich von Dir?<br />
bin gar so kalt!</p>
<p>macht mich so traurig?<br />
mach Dich so allein?</p>
<p>Darum weinen wir getrennt<br />
sind voneinander stark<br />
allein allein<br />
bleibt uns keine Chance<br />
weil wir uns lieben<br />
nicht uns selbst</p>
<p>Mein Schrei in der großen Halle<br />
draußen Du und eingeengt<br />
Mein Hall der Liebe<br />
läßt Dir keinen Raum<br />
Dein Schmerz des Verlassens<br />
nimmt mir Geborgenheit<br />
Darf mich nicht fern fallen lassen</p>
<p>Bin stark weil schwach<br />
mit mir allein<br />
in Deinen ungewollten Armen</p>
]]></content:encoded>
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		<title>W&#252;nsche</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[loslassen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="right">Susanne</p>
Sieh' die Wüste wandern
t...</p> <a href="http://www.volker-kopetzky.de/wnsche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right">Susanne</p>
<p>Sieh&#8217; die Wüste wandern<br />
trocken vor uns liegen</p>
<p>Wie lange gingen wir ?<br />
Wann sind die Bäume<br />
an unserem Weg verschwunden ?</p>
<p>Wann verschwand der Fluß<br />
der neben uns lief ?</p>
<p>Nun endlich rasten wir<br />
Wir sehen uns an:<br />
um uns die Wüste</p>
<p>und wir gehen voneinander<br />
beide Wasser suchend</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Winterhimmel</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
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		<category><![CDATA[lieben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Cassopeia schaut über nächtliche Berge
Der große Wag...</p> <a href="http://www.volker-kopetzky.de/winterhimmel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cassopeia schaut über nächtliche Berge<br />
Der große Wagen rollt über mir<br />
Orion verschwand schon heute Nacht</p>
<p>Ich liege im Schnee<br />
spüre den Wind im Gesicht<br />
bin klein, so klein<br />
daß ich schreie</p>
<p>Mein Schrei verhallt in den Bergen<br />
ohne die Sterne zu bewegen<br />
mit ihm verklingen</p>
<p>Wünsche</p>
<p>Sehnsüchte</p>
<p>Verliebtsein</p>
<p>Und Teile meiner Selbst<br />
wünschte ich hinter den Bergen<br />
fern von meinen Schreien</p>
<p>um Platz für Neuheiten zu schaffen<br />
die ich gerne am Horizont sehen würde.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wasserstein</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinsam]]></category>
		<category><![CDATA[loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[nähern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="right">A.uS</p>
Du bist Wasser
Ich bin Stein...</p> <a href="http://www.volker-kopetzky.de/wasserstein/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right">A.uS</p>
<p>Du bist Wasser<br />
Ich bin Stein</p>
<p>Du veränderst<br />
immer gleich</p>
<p>Ich widersteh&#8217;<br />
immer angepasst</p>
<p>wir wollten eins:<br />
den Wasserstein</p>
<p>doch<br />
Steine brechen<br />
Wasser gefriert</p>
<p>Denn Stein muß fließen<br />
Wasser standhaft sein</p>
<p>Damit Wasserstein geboren wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verloren</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[sinn]]></category>
		<category><![CDATA[suchen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Weiter weg von daheim
in einem neuen Zuhause.

Legte ...</p> <a href="http://www.volker-kopetzky.de/verloren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter weg von daheim<br />
in einem neuen Zuhause.</p>
<p>Legte ich die Beine hoch vom Boden<br />
ohne ihn vorher berührt zu haben.</p>
<p>Ich gehe durch die Stadt<br />
ohne Grund unter den Füßen<br />
und halte mich irgendwo<br />
so sinnlos fest.</p>
<p>Gleich einem Blatt im Wind<br />
suche ich Halt</p>
<p>Ich stelle fest<br />
nichts ist in Sicht<br />
- außer mir und ein Ziel für mich;</p>
<p>ein Ziel gleich der Luft:<br />
nicht zu greifen<br />
immer anwesend, mich einhüllend</p>
<p>Es muß kalt werden<br />
sehr kalt<br />
- um gefrorene Luft zu greifen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tanz mein Leben, tanze!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[tanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Empfange ewig mich
weil ich Boden bin für Dich!

Lac...</p> <a href="http://www.volker-kopetzky.de/tanz-mein-leben-tanze/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Empfange ewig mich<br />
weil ich Boden bin für Dich!</p>
<p>Lach laut heraus:<br />
stell&#8217; Dich vor mir aus!</p>
<p>Sing&#8217; sehnend leis&#8217;<br />
zeig mir daß ich weiß!</p>
<p>Wirbel wild: darum<br />
um mich herum!</p>
<p>Denke dankend Dein<br />
Dein Bild bleibt mein!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sucht</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[lieben]]></category>
		<category><![CDATA[schmerz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In blinder Nacht
dunkel, finster über Dir
verfall'ner...</p> <a href="http://www.volker-kopetzky.de/sucht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In blinder Nacht<br />
dunkel, finster über Dir<br />
verfall&#8217;ner Wunsch<br />
nach Deinem Traum</p>
<p>Aufgewacht<br />
Umarmt er Dich<br />
schwarz und tief<br />
fällt in Dich hinein<br />
schwebt in Dir</p>
<p>Aufgewacht!<br />
Plötzlich Haut auf Haut<br />
enger Schweiss, ungeträumt<br />
Fülle versprochen<br />
Leere empfangen</p>
<p>Dein Sein: verlassen.</p>
<p>In ihm um ihn</p>
<p>Aufgewacht! Verlassen! Allein!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Steigerung</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[sein]]></category>
		<category><![CDATA[sinn]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Alte Zeiten schweben herauf
Vergangene Lieder erklingen...</p> <a href="http://www.volker-kopetzky.de/steigerung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alte Zeiten schweben herauf<br />
Vergangene Lieder erklingen<br />
reiten auf Gefühlen daher<br />
wispern im Kopf</p>
<p>Schwimmen durch mich<br />
und plätschern herein<br />
plaudern miteinander<br />
flüstern im Bauch</p>
<p>Schreien mich an<br />
halten mich fest<br />
schreien sich an<br />
erweichen die Knie</p>
<p>durchdrungen steh&#8217; ich da<br />
seh&#8217; Orte, Menschen, Zeiten<br />
herein heraus<br />
durch mein Haus</p>
<p>hinterlassen verrückte<br />
Möbel, Zeiten, Menschen<br />
Wände mit Bildern<br />
liebster Menschen und Zeiten</p>
<p>doch alle vergangen<br />
And&#8217;re Zeiten umgeben mich<br />
Straße von damals zum hier<br />
leitet den Blick zurück<br />
zum Fluß meiner Zeit</p>
<p>An selber Stelle nie derselbe<br />
schwimme ich voran<br />
trage alle Zeiten, alle Menschen<br />
in mir weiter</p>
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		<title>Seelentanz</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kopetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[sterben]]></category>
		<category><![CDATA[tanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p align="right">C.K.</p>
Terror umwoben
dunkler Tanz in ...</p> <a href="http://www.volker-kopetzky.de/seelentanz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right">C.K.</p>
<p>Terror umwoben<br />
dunkler Tanz in mir<br />
mit der kalten Nacht</p>
<p>Seele am Boden<br />
schwarzes Weltentier<br />
hat mich bald vollbracht</p>
<p>Nur kälter die Macht<br />
der Einsamkeit Rot<br />
aus Ängsten erwacht<br />
im schlafenden Tod</p>
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