Empfange ewig mich
weil ich Boden bin für Dich!
Lach laut heraus:
stell’ Dich vor mir aus!
Sing’ sehnend leis’
zeig mir daß ich weiß!
Wirbel wild: darum
um mich herum!
Denke dankend Dein
Dein Bild bleibt mein!
Empfange ewig mich
weil ich Boden bin für Dich!
Lach laut heraus:
stell’ Dich vor mir aus!
Sing’ sehnend leis’
zeig mir daß ich weiß!
Wirbel wild: darum
um mich herum!
Denke dankend Dein
Dein Bild bleibt mein!
In blinder Nacht
dunkel, finster über Dir
verfall’ner Wunsch
nach Deinem Traum
Aufgewacht
Umarmt er Dich
schwarz und tief
fällt in Dich hinein
schwebt in Dir
Aufgewacht!
Plötzlich Haut auf Haut
enger Schweiss, ungeträumt
Fülle versprochen
Leere empfangen
Dein Sein: verlassen.
In ihm um ihn
Aufgewacht! Verlassen! Allein!
Alte Zeiten schweben herauf
Vergangene Lieder erklingen
reiten auf Gefühlen daher
wispern im Kopf
Schwimmen durch mich
und plätschern herein
plaudern miteinander
flüstern im Bauch
Schreien mich an
halten mich fest
schreien sich an
erweichen die Knie
durchdrungen steh’ ich da
seh’ Orte, Menschen, Zeiten
herein heraus
durch mein Haus
hinterlassen verrückte
Möbel, Zeiten, Menschen
Wände mit Bildern
liebster Menschen und Zeiten
doch alle vergangen
And’re Zeiten umgeben mich
Straße von damals zum hier
leitet den Blick zurück
zum Fluß meiner Zeit
An selber Stelle nie derselbe
schwimme ich voran
trage alle Zeiten, alle Menschen
in mir weiter
C.K.
Terror umwoben
dunkler Tanz in mir
mit der kalten Nacht
Seele am Boden
schwarzes Weltentier
hat mich bald vollbracht
Nur kälter die Macht
der Einsamkeit Rot
aus Ängsten erwacht
im schlafenden Tod
sic!
Blaue, hypnotisierende Augen;
Schweiß bricht aus,
Herzschlag steigt,
Zittern am ganzen Körper.
Eine verabscheuungswürdige Hilflosigkeit,
Ein Gefängnis ohne Ausgang,
Gitterstäbe:
härter als Stahl,
aus Gefühlen -
aus Angst vor einem Nein.
Der Erfahrung der Vergeblichkeit,
Ärger über das eigene Handeln,
Angst
, Dich zu beengen
, Dir nachzurennen
, Deine Sympathie zu verlieren
- wie ein eingelaufenes Kleid
Trotz allem:
Mit einem letzten Quentchen Mut
Am Ende jeden Monats sei da doch
Eine Rose, rot wie ein dunkles Abendrot
Das Hoffnung für den neuen Tag verspricht
Uns befreit von unsern Gittern.
Innen hügelig
Außen dunkel
immer gleich
schwinge ich von Außen
dränge ich von Innen
möcht’ so sein:
Drinnen wie ich bin
verwirrt mich Innen
erkennt mich Außen
Innen Außen – Außen Innen
Draußen macht mir Angst
Daß Innen liegt mir offen
Tanz mal nah und mit Dir fern
doch nicht zusammen
Möcht’ so gerne sein
Doch zu Innen kommt mir Außen vor
Grüner Hügel möcht’ ich sein
Dunkler Wald schreit auf
mich ein …
E. B.
Jetzt! Da!
Fang den Augenblick
In uns’rer Musik
In meinem Blick
Halt ihn nicht fest
Hab keine Furcht
Seine Kinder warten schon
In endloser Kette
eng umschlungener Ringe
Zu uns’rer Musik
In Deinem Blick
In aller Zeit – überall
Knüpfen wir das Band
Im Jetzt-Jetzt!
R. B.
Von einem Termin
Von einer Aufgabe
Von einer Krise
Von einer Freude
weiter
zu einer Frau
zu einem Sohn
zu eigenen Träumen
weiter, immer weiter
selbstregulierend
mit welchen Zielen ?
Kurz – lang
Mit Meinungen
Keine
Abschweifend – nie gradlinig
Mit Folgen
Keine
Über Menschen – Dinge
Über sie/ihn
Ohne Grund
Dich, mich
….Endlos….
Alle Jahre wieder :
Einschnitte
(18)
Freude
Und Angst
Es gibt nicht: ‘Stillstand’
Bestimmt: ‘Ende’
doch
ich kann warten
Man hat ja Zeit Nicht ?